Brötchenrezept für das perfekte Frühstück …
Brötchen backen, preiswert und lecker – wie geht das?
Brötchen werden immer teurer, meistens schmecken sie noch nicht mal, sind oft pappig oder wirken einfach aufgeblasen. Dabei steigen die Brötchenpreise weiter und weiter. In Hamburg sind 1,50 € pro Stück schon fast Standard.
Bei diesem Brötchenrezept mit Sauerteig-Extrakt kommt ihr auf den vollen Genuss zu einem günstigen Preis. Ihr braucht nur wenige Zutaten. Die Menge reicht für 8 Brötchen. Wer gern kleinere Brötchen mag, bekommt auch 10 Brötchen aus dem Teig.
Liste der Zutaten für die Sauerteigbrötchen inkl. Kosten
- 150 g Bio-Dinkelmehl Typ 630 (Kilo ab 1,25 €)
- 100 g Bio-Vollkorn-Roggenmehl (Kilo ab 1,35 €)
- 250 g Bio-Weizenmehl Typ 550 (Kilo ab 0,85 €)
- 10 g Bio-Backmalz (250 g ab 4,49 €)
- 14 g Salz (500 g Jodsalz ab 0,29 €)
- 360 g Leitungswasser
- 1 Tüte = 30 g Bio-Sauerteig-Extrakt (30 g, ab 0,89 € von Ruf)
- 50 g Bio-Körner-Mix nach Belieben (ca. 3.- € für 250 g, je nach Hersteller,
ich habe den Saaten-Mix von Rapunzel gekauft. Man kann auch Haferflocken, Sesam, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne oder Chiasamen verwenden. Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt). - etwas Sonnenblumenöl (1 Liter, ab ca. 3.- €)
Kosten für ein selbstgebackenes Brötchen
Der Preis für Zutaten liegt pro Brötchen für eine Menge von 8 Stück bei ca. 0,28 €. Großzügig nach oben gerundet betragen die Kosten 30 Cents für ein Brötchen.
Natürlich dürfen die Kosten für den Strom nicht vergessen werden. Diese sind abhängig von der Effizienz des Backofens und vom Stromanbieter. Bei diesen Brötchen wird der Ofen 5 Minuten auf 200 Grad Umluft vorgeheizt. Die Backzeit beträgt 30 Minuten. Hoch gerechnet kommt man auf Stromkosten von 0,60 €.
Insgesamt kostet ein Brötchen nur 38 Cents!
Vorausgesetzt man investiert seine eigene Lebenszeit. Doch die ist wirklich gut investiert.
Und hier das Brötchen-Rezept
Den Teig am besten am Vorabend vorbereiten. Dann kommen die Brötchen rechtzeitig zum Frühstück auf den Tisch.
So geht’s:
Mehle, Backmalz, Sauerteig-Extrakt und Salz vermischen. Wasser und einen Esslöffel der Körner hinzufügen. Mit der Maschine oder dem Handmixer gut mindestens 10 Minuten verkneten. Der Teig ist recht klebrig.
Den Boden einer rechteckigen Auflaufform (ca. 18 x 26 cm) mit Sonnenblumenöl bestreichen. Die Hälfte der restlichen Körner auf dem Boden gleichmäßig verteilen. Den Teig gleichmäßig behutsam in die Form drücken. Die obere Teigfläche sparsam mit Sonnenblumenöl einstreichen. Die restlichen Körner darauf verteilen und abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen.
Am Morgen den Teig ca. 20 Minuten bei Zimmertemperatur ruhen lassen. Den Rand mit einem Teigspachtel behutsam lösen und das Teigrechteck auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche kippen. Durch das Sonnenblumenöl löst sich der Teig sehr gut vom Boden.
Mit dem Teigspachtel 8 gleich große Stücke abstechen. Diese entweder rechteckig lassen oder mit den Händen behutsam rund wirken. Nicht durchkneten. Backblech mit Backpapier belegen und die Brötchen mit Abstand verteilen.
Den Ofen auf 200 Grad Umluft zusammen mit einem Blech auf der unteren Schiene 5 Minuten vorheizen. Das Blech mit den Brötchen reinschieben und auf das untere Blech eine Tasse warmes Wasser schütten. Tür sofort schließen. Die Wasserschwaden verdampfen und geben den Brötchen eine schöne Kruste.
Die Backzeit beträgt 30 Minuten. Das untere Blech kann nach ca. 10 Minuten entfernt werden.
So fängt ein gutes Frühstück an …
TIPP: Die Brötchen lassen sich gut einfrieren und können nach dem Auftauen kurz aufgebacken werden.
Text und Foto: Birgit Puck



